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Gesunde Ernährung

Leichter Abnehmen dank ausgeglichenem Säure-Basen-Haushalt

Erleichtern Sie sich selbst das Abnehmen, indem Sie etwas für Ihr Säure-Basen-Gleichgewicht tun. Denn mit einer basenreichen Ernährung schaffen Sie optimale Bedingungen für einen störungsfreien Fettstoffwechsel und fühlen sich voller Energie.

Was ist der Säure-Basen-Haushalt?

Die vielfältigen Stoffwechselprozesse in unserem Körper finden in der Flüssigkeit der Körperzellen statt. Der pH-Wert eben dieses wässrigen Milieus stellt einen wichtigen Faktor für den störungsfreien Ablauf dieser lebenswichtigen Prozesse dar, sei es für den Sauerstofftransport, die Reizübertragung im Nervensystem, die Hormonaktivität oder eben die Fettverbrennung. Bei der Verdauung der Nährstoffe entstehen nun sowohl basische, als auch saure Verbindungen, zwischen denen unser Körper ein ausgeglichenes Verhältnis anstrebt.

Während dem Körper ein Überschuss an Basen wenig ausmacht, führt ein Säureüberschuss dazu, dass wir uns müde und kraftlos fühlen. Auch der Fettstoffwechsel wird beeinträchtigt, für dessen geregelten Ablauf eher ein basisches Milieu optimal ist. Wie Sie ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt bei Ihrem Abnehmziel unterstützt und was Sie selbst für ein Säure-Basen-Gleichgewicht tun können, lesen Sie im folgenden Beitrag.

Bin ich sauer? – Wie und wann Sie Ihren pH-Wert messen

Der Säure-Basen-Haushalt wird mit Hilfe des pH-Wertes erfasst, der einen Wert zwischen 0 und 14 annehmen kann. Liegt der pH-Wert über 7, so herrscht ein basisches Milieu vor. Fällt der pH-Wert unter 7, spricht man von einem säuerlichen Milieu. Damit die vielfältigen Stoffwechselprozesse in unserem Körper reibungslos vonstattengehen, ist ein pH-Wert von 7,4 optimal.

Den eigenen pH-Wert kann man mittels Testreifen durch eine Urinprobe messen. Diese Messung sollte vier bis fünf Mal am Tag wiederholt werden, da der pH-Wert im Verlauf des Tages Schwankungen unterliegt. So sind wir morgens nach dem Aufstehen säuerlich; im Laufe des Vormittags steigt der pH-Wert dann an. Liegen die gemessenen pH-Werte zwischen 5,0 und 8,0, so ist dies also völlig normal.

Anders verhält es sich bei einer chronischen Übersäuerung, die sogenannte metabolische Azidose, die in Folge von Diabetes oder Nierenerkrankungen auftritt. Der Körper versucht der Übersäuerung entgegen zu wirken, indem er aus den Knochen Kalziumkarbonat und andere Mineralien löst, was allerdings auf Dauer zu Osteoporose führt.

Welche Lebensmittel unterstützen einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt?

Auch wenn die wenigsten von einer stoffwechselbedingten Übersäuerung betroffen sind, hilft ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt allen Abnehmwilligen dabei, ihre Wunschfigur leichter zu erreichen. Bei der Gestaltung Ihrer Mahlzeiten achten Sie am besten darauf, dass das Verhältnis zwischen säurebildenden und basenbildenden Lebensmitteln idealerweise 20 : 80, mindestens aber 50 : 50 beträgt.

Zu den basenbildenden Lebensmitteln zählen in erster Linie Gemüsesorten mit einem hohen Gehalt an Kalium und anderen Mineralien. Weiterhin wirken Kräuter, Samen, Nüsse, Obst und ungeschwefelte Trockenfrüchte basisch. Auch Obst- und Gemüsesäfte, Kräutertees, Heilwasser und Mineralwasser, die viel Hydrogencarbonat enthalten, schützen Ihren Körper vor einer Übersäuerung.

Ein säuerliches Milieu verursachen derweil tierische Lebensmittel mit hohem Eiweißgehalt, wie Fleisch, Wurst, Fisch, Eier und Käse. Aber auch Getreide sowie Süßigkeiten, stark zuckerhaltige Gerichte sowie Kaffee und Alkohol lassen den pH-Wert in den sauren Bereich sinken.

Der süße oder saure Geschmack von Lebensmitteln lässt demzufolge keine Rückschlüsse dahingehend zu, ob sie im Körper basisch oder sauer verstoffwechselt werden. So wirken etwa Rotwein und Zitrone eher basisch, Nudeln und Brot dagegen sauer. Vielfältige Anregungen für eine mineralstoffreiche Kost können Sie in den Rezeptordnern der Formel-4-Fitnessstudios ansehen.

Wie eine Basenkur auf Ihren Säuren-Basen-Haushalt wirkt

Weiterhin sind in der Apotheke spezielle Basentees, Basenpulver und Basenbäder erhältlich, die den Körper mit wertvollen Mineralstoffen versorgen. Viele machen gern im Frühjahr und Herbst eine sechs bis zwölfwöchige Basenkur, während der sie ein bis zwei Portionen des Basenpulvers einnehmen. Ein wohltuendes Basenbad nimmt man am besten am Wochenende, da dabei ein vollständiger Stoffwechsel stattfindet und man sich deswegen die folgenden Tage etwas schlapp fühlt.

Was reguliert den Säure-Basen-Haushalt?

Durch eine „falsche“ Ernährung mit überwiegend säurebildenden Lebensmitteln wird der Körper allerdings nicht übersäuert. Denn durch mehrere Puffersysteme ist unser Körper in der Lage, überschüssige Säuren automatisch zu neutralisieren. So gibt unser Körper beispielsweise über die Haut sauren Schweiß ab, lässt über die Lunge Kohlendioxid entweichen oder scheidet überschüssige Säuren über die Nieren und den Darm aus.

Wie Sie Ihren Körper beim Säure-Basen-Ausgleich zusätzlich unterstützen

Bewegungsmangel und ein stressiger Arbeitsalltag wirken den selbstregulierenden Kräften des Körpers entgegen. Denn langes Sitzen und Stresssituationen führen häufig zu einer flachen Atmung.

Versuchen Sie daher im Alltag, bewusst tief in den Bauch hinein zu atmen. Denn immerhin werden zwei Drittel der überschüssigen Säuren über die Atmung abgegeben. Eine tiefe Bauchatmung verbessert also den Gasaustausch und versorgt das Blut mit frischen Sauerstoff.

Empfehlenswert ist es auch, eine Entspannungsübung wie Autogenes Training in stressigen  oder Angst auslösenden Situationen anwenden zu können. Denn Verspannungen lösen in den Muskeln die Produktion von Milchsäure  aus, was uns ebenfalls „sauer“ werden lässt.

Legen Sie in Ihrem hektischen Alltag zudem regelmäßige Pausen ein und finden Sie heraus, wie Sie abends am besten entspannen können. Reservieren Sie wenigstens eine Stunde Auszeit in der Woche für sich allein, in der Sie etwas machen, was Ihnen gut tut.

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