Vorheriger Artikel
Zur Übersicht
Nächster Artikel

Weitere Themen

So bringen Sie Ihren Stoffwechsel in Schwung!

Gerade wer abnehmen will, braucht einen aktiven Stoffwechsel und hohen Energiegrundumsatz, damit überschüssige Pfunde leichter von den Hüften schmelzen. Doch was ist eigentlich der Stoffwechsel? Welche Stoffwechseltypen gibt es? Wie erkenne ich, ob ich einen guten oder schlechten Stoffwechsel habe und vor allem: Wie kann ich im Alltag meinen Stoffwechsel ankurbeln? Auf all diese Fragen findet Ihr in unserem aktuellen Magazin Beitrag eine Antwort. Auch wie das Formel 4 Fitness Training gezielt den Fettstoffwechsel auf Touren bringt und Eure Fettverbrennung verbessert, verraten wir Euch in den folgenden Zeilen.

Was ist der Stoffwechsel?

Wenn es ums Abnehmen geht, führt kein Weg an ihm vorbei: der Stoffwechsel. Er stellt unseren Motor dar und kann wie geschmiert laufen oder ins Stocken geraten.

Auch Metabolismus genannt sind mit dem Stoffwechsel alle biochemischen Prozesse gemeint, die sich innerhalb einer Zelle abspielen. Nach dem Essen werden die Hauptenergielieferanten Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette in Zuckermoleküle, Aminosäuren und Fettsäuren gespalten und zusammen mit Vitaminen, Mineralien und Sauerstoff über den Blutkreislauf zu den einzelnen Zellen transportiert. Dort werden sie „verstoffwechselt“, sprich sie werden zu neuen Verbindungen auf-, um- und abgebaut, woran auch zahlreiche Botenstoffe, Hormone und Enzyme beteiligt sind.

In unserem Körper finden viele verschiedene solcher Stoffwechselprozesse statt: Der anabole und katabole Stoffwechsel, der Kohlenhydratstoffwechsel, der Eiweißstoffwechsel und – für Abnehmwillige besonders interessant – der Fettstoffwechsel.

Die drei Stoffwechseltypen

Wie gut oder schlecht der eigene Stoffwechsel arbeitet, hängt nur etwa zu 30 Prozent von der genetischen Veranlagung ab, zum weitgrößeren Teil bestimmt aber unser Lebensstil unseren Stoffwechsel.

Hinsichtlich der genetisch bestimmten Stoffwechsel unterscheidet der Sportwissenschaftler William Sheldon drei Körpertypen. Von diesen hat es der Mesomorph am besten getroffen. Denn der athletisch-muskuläre Typ verfügt über einen optimalen Stoffwechsel. Er bildet relativ schnell Muskeln und setzt kaum Fett an. Während der männliche Mesomorph an seinem V-förmigen Oberkörper zu erkennen ist, weist die mesomorphe Frau eher eine Sanduhren-Figur auf. Eine ausgewogene Ernährung und eine regelmäßiges Ganzkörpertraining bringen ihn schnell in Topform.

Der hagere Typ, der Ektomorph, hat einen schnellen Stoffwechsel, verwertet aber die Nährstoffe weniger effizient, d.h., er kann essen, was er will, und nimmt doch nicht zu. Der ektomorphe Körpertyp hat daher eine schlanke, oft hohe Statur und bildet kaum Fettdepots. Dafür fällt ihm der Muskelaufbau deutlich schwerer als den beiden anderen Stoffwechsel-Typen.

Der rundliche Typ, der Endomorph mit Apfelfigur, hat dagegen einen langsamen Stoffwechsel und neigt dazu, schnell Fettpölsterchen anzulegen. Dafür kommt dem endomorphen Typ zugute, dass er leicht Muskeln aufbaut, was die Trainingsmotivation erhöht! Seine Ernährung sollte er vor allem eiweißreich, kohlenhydratarm und mit gesunden Fetten gestalten. Mehrere Mahlzeiten über den Tag verteilt, halten seinen Stoffwechsel auf Trab. Um die lästigen Pfunde los zu werden und ordentlich Fett zu verbrennen, hilft dem endomorphen Stoffwechseltyp ein effizientes Kraft-Ausdauertraining von Formel 4 Fitness am besten.

Wie erkenne ich, ob ich einen guten oder schlechten Stoffwechsel habe?

Bei einem aktiven Stoffwechsel

  • spüren Sie eine innere Wärme.
  • auch wenn Sie mehr essen, nehmen Sie nicht zu,
    da die zusätzliche Energie sofort in den Muskeln verbrannt wird.
  • fühlen Sie sich munter und fit.
  • haben Sie einen guten Hunger.


Bei einem langsamen Stoffwechsel

  • nehmen Sie schnell zu.
  • haben Sie nach dem Essen häufig Sodbrennen und Blähungen.
  • fühlen Sie sich oft für längere Zeit müde und kraftlos.
  • leiden Sie häufiger an Verstopfungen.

Das schadet Ihrem Stoffwechsel

Hungerkuren verlangsamen den Stoffwechsel

Eine Diät zu machen oder mit Hilfe von Kalorientabellen seine Ernährung zu kontrollieren, ist genau der falsche Weg zur Wunschfigur. Denn der Körper passt sich der geringen Energiezufuhr an und fährt den Stoffwechsel herunter. Er baut Muskelmasse, den größten Energieverbraucher, ab und lernt, mit dem niedrigen Energiegrundumsatz zu haushalten, um alle lebenswichtigen Prozesse am Laufen zu halten.

Diese effiziente Arbeitsweise hält er selbst dann noch für längere Zeit bei, wenn bereits wieder mehr Energie über die Nahrung aufgenommen wird. D.h., der Körper traut dem Frieden nicht so ganz und speichert die überschüssige Energie lieber erst einmal in den Fettdepots, um Reserven für schlechte Zeiten parat zu haben. Der gefürchtete Jo-Jo-Effekt tritt ein: Am Anfang einer Diät nimmt man vielleicht noch ab, doch sobald man wieder zu seinen alten Ernährungsgewohnheiten zurückkehrt, zeigt die Waage ein höheres Gewicht als vor der Diät an.

Inaktivität verschlechtert Ihren Stoffwechsel

Neben einer ausgewogenen Ernährung bildet Bewegung die zweite wichtige Voraussetzung für einen sehr guten Stoffwechsel. Dem steht häufig unser moderner Lebensstil entgegen, bei dem wir viel Zeit im Sitzen verbringen. Ein inaktiver Lebensstil veranlasst den Körper jedoch ebenfalls, den Stoffwechsel herunter zu fahren. Wer es dabei belässt, riskiert übergewichtig zu werden und an Diabetes zu erkranken. Neuere Studienergebnisse deuten sogar daraufhin, dass lange inaktive Phasen von mehreren Stunden nicht im ausreichenden Maße durch eine halbe Stunde Spazierengehen oder Joggen kompensiert werden können.

So bringen Sie mehr Bewegung in Ihren Alltag

Viel besser für Ihre Gesundheit und Ihr allgemeines Wohlbefinden ist es, wenn Sie mehr Schwung in den Alltag bringen und für mehr Bewegung sorgen – idealerweise jede Stunde für ein paar Minuten.

  • Statt Fahrstuhl und Rolltreppe zu benutzen, lieber Treppen laufen.
  • Statt E-Mail zu schreiben, lieber zum Kollegen nebenan gehen bzw. Freunde besuchen.
  • Statt mit dem Auto lieber mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren.
  • Statt sitzen lieber stehen.

Das regt Ihren Stoffwechsel außerdem an

  • Regelmäßiges Formel4-Fitness-Training
  • Jeden Tag mindestens 30 Minuten Bewegung
  • Genügend Schlaf, mindestens 7 Stunden
  • Tiefe Bauchatmung für mehr Sauerstoff im Blut
  • Stress richtig bewältigen
  • Konsum von Alkohol verringern, da er die Verdauung verlangsamt
  • Warm-Kalte-Wechselduschen
  • Niedrigere Raumtemperaturen lassen den Stoffwechsel hochfahren, um eine Körpertemperatur von 36,6 Grad aufrecht zu erhalten.

Das Formel 4 Fitness Fettstoffwechseltraining – effektive Fettverbrennung

Fette sind für den Menschen lebensnotwendig: Sie stellen eine wichtige Energiequelle dar, bilden den Grundbaustoff für die Zellmembran und sie spielen eine zentrale Rolle für die Bildung mehrerer Hormone.

Wer gesund Abnehmen und definierte Körperformen haben will, der will natürlich gezielt den Fettstoffwechsel, auch Fettoxidation und Lipidoxidation genannt, ankurbeln. Die Fettverbrennung findet im Prinzip fortwährend im Körper statt, doch wird sie vor allem durch sportliche Aktivitäten angeregt.

Damit der Körper zur Energiegewinnung auf die lästigen Fettdepots an Bauch, Hüften und Oberschenkel zurückgreift, sollte die Trainingsbelastung im aeroben Bereich liegen, d.h. etwa 50 bis 65 Prozent der maximalen Herzschlagfrequenz betragen. Liegt die Trainingsintensität höher, greift der Körper nicht mehr nur auf die Fettreserven zurück, sondern auch auf die als Glykogen gespeicherten Kohlenhydrate.  Denn für die Fettverbrennung ist eine ausreichende Menge an Sauerstoff eine wichtige Voraussetzung.

Ein gezieltes Training zur Fettverbrennung, wie es die Formel 4 Fitness Studios anbieten, hilft Abnehmwilligen dabei, für eine negative Energiebilanz zu sorgen. Denn nur wer mehr Energie verbraucht, als er zu sich nimmt, wird tatsächlich Gewicht verlieren. Die gute Nachricht ist: Je mehr sich durch regelmäßiges Training ihren Trainingszustand verbessern, desto zunehmend mehr Fett verbrennen Sie.

Verbessern Sie Ihren Stoffwechsel durch bewusstes Essen

Essen Sie in Ruhe und bewusst. Wann und wie essen Sie? Was essen Sie? Wie sieht Ihr Essen aus, wie riecht und schmeckt es? Wann lässt das Hungergefühl nach, wann sind Sie satt? Wie fühlen Sie sich nach dem Essen?

Genießen Sie ein gesundes Frühstück! Andernfalls würde der Energieverbrauch Ihres Körpers deutlich absinken und Sie würden sich müde und abgeschlagen fühlen. Dagegen gibt Ihnen ein kohlenhydratreiches Frühstück die nötige Energie für den Tag. Trinken Sie außerdem viel, um den Flüssigkeitsausfall in der Nacht auszugleichen.

Achten Sie auf regelmäßige Mahlzeiten, damit ihr Körper zuverlässig mit Energie versorgt wird. Sowohl die drei Hauptmahlzeiten als auch die Zwischenmahlzeiten nehmen Sie am besten immer zur gleichen Zeit ein. Teilen Sie die Mahlzeiten über den Tag so auf, dass nicht mehr als vier Stunden zwischen ihnen liegen. So bleibt der Blutzuckerspiegel über den Tag konstant und Heißhungerattacken gehören der Vergangenheit an.

Essen aus Kummer: Haben Sie wirklich Hunger? Nicht immer essen wir, weil wir tatsächlich ein Hungergefühl verspüren. Manch einer isst bewusst oder unbewusst, um Stress zu bewältigen, Frust zu kompensieren, um sich aufzuheitern oder schlicht aus Langeweile. Horchen Sie also ab und an in sich hinein und fragen Sie sich, warum Sie jetzt gerade den Drang haben, etwas zu essen. Denn wenn wir negative Gefühle mit Essen kompensieren, fallen die Portionen meist größer aus als eigentlich notwendig wäre. Erkennen Sie also Ihre wirklichen Bedürfnisse und suchen Sie nach alternativen Lösungsstrategien.

Lebensmittel, die den Stoffwechsel anregen

Viel Trinken und eine ballaststoffreiche Ernährung sind für einen guten Stoffwechsel besonders förderlich. Mittlerweile wird sogar vielen Lebensmitteln eine Stoffwechsel anregende Wirkung nachgesagt, darunter etwa Ananas, Beeren, Granatäpfel, Kurkuma und Zimt. Vor allem aber soll scharfes Essen den Stoffwechsel auf Touren bringen. Verantwortlich hierfür sind spezielle Substanzen, die in Gewürzen wie Chili, Pfeffer, Senf und Meerrettich vorkommen. Natürlich kann man diese "Fettkiller" in seine Ernährungspläne integrieren. Viel wichtiger ist es jedoch, bewusst und regelmäßig zu essen.

Vorheriger Artikel
Zur Übersicht
Nächster Artikel

Folgende Beiträge könnten Sie auch interessieren:

Weitere Themen


Stoffwechselanalyse: So purzeln die Pfunde wieder

Richtiges Training


Muskeln sind die wahren Fettburner

Richtiges Training


Stoffwechsel ankurbeln: Abnehmen mit wenig Sport

Alle Beiträge im Magazin

Mentale Einstellung

Gesunde Ernährung

Weitere Themen

Entspannung

Richtiges Training

Werde Fan von Formel4 Frauenfitness Dresden
Facebook Likebox aus-/einklappen